Loading
logo

Changing Views

Ausstellungszeitraum 9. – 24. Dezember 2016
Nationalzentrum für moderne Kunst, Minsk

Als Partner im Segment “Contemporary Art” im Rahmen der Österreichischen Kultursaison Belarus, präsentiert die Kapsch Group die Arbeiten sieben junger österreichischer Künstler. Unter der Marke “Changing Views” ist Kapsch seit über 20 Jahren engagiert um ausgewählten jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne für ihre Arbeiten zu bieten.

“Es war mir ein großes Anliegen, dieses kulturübergreifende Kunstprojekt im Rahmen der Österreichischen Kultursaison Belarus zu realisieren. Denn junge Künstler brauchen einen internationalen Auftritt, um ihre Werke einem weltweiten, interessierten Publikum zugänglich zu machen”, erklärt Mag. Georg Kapsch.

Die Ausstellung

„Changing Views“ – eine Ausstellung österreichischer zeitgenössischer Kunst

Aldo Giannotti


Alina Kunitsyna


Bernd Oppl


Birgit Graschopf


Markus Hanakam


Roswitha Schuller


Philipp Schweiger


Ausstellungszeitraum

9.12.2016 – 24.12.2016


Ausstellungsort

Nationalzentrum für moderne Kunst,

Minsk, ul. Nekrassowa 3


Öffnungszeiten

Di, Do, Fr, Sa: 11.00 – 19.00 Uhr,

Mittwoch: 13.00 – 21.00 Uhr,

geschlossen:

Sonntag, Montag

Präsentiert von  

   Организатор

Unterstützt durch das Kulturministerium der Republik Belarus und die Österreichische Botschaft

При поддержке Министерства культуры Республики Беларусь и посольства Австрии

logo logo

Die Künstlerinnen und Künstler

„Changing Views“ – mit Aldo Giannotti, Birgit Graschopf, Markus Hanakam/Roswitha Schuller, Alina Kunitsyna, Bernd Oppl und Philipp Schweiger

Wie der Titel verrät, geht es in dieser Ausstellung um neue Sichtweisen und Perspektiven. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, die alle aus Österreich kommen oder dort leben, haben sehr unterschiedliche Arbeitsweisen. Ihre Arbeiten sind nicht nur zwischen den unterschiedlichen Medien angesiedelt, sondern auch inhaltlich transdisziplinär ausgerichtet. Diese Verschiedenartigkeit ist kein Zufall, denn es ist ein Hauptanliegen der Ausstellung, einen breiten und vielschichtigen Einblick in die junge Kunstszene in Österreich zu geben.

Aldo Giannotti Alina Kunitsyna Bernd Oppl Birgit Graschopf Markus Hanakam / Roswitha Schuller Philipp Schweiger
Video ansehen artist

Aldo Giannotti

Die Untersuchung von Stereotypen und Klischees sowie etablierter gesellschaftlicher und kultureller Strukturen ist ein Leitgedanke im Schaffen des italienischen Künstlers Aldo Giannotti. Seine konzeptuellen Arbeiten bewegen sich im Bereich Installation, Video, Fotografie, Zeichnung und Performance, und veranschaulichen Inszenierungen, die festgefahrene Gefüge und Machtverhältnisse hinterfragen. Mittels subtiler Ironie erzeugt Giannotti künstlerische Manipulationen von Alltagsrealitäten, die gängige Sichtweisen auf soziokulturelle Konventionen und Gegebenheiten erneuern.

And only by shifting the relation between the architecture and the symbolical image of the guards we are kind of putting into question the history itself by trying to imagine a kind of “what if”-situation.
Aldo Gianotti

Galerie öffnen
Video ansehen artist

Alina Kunitsyna

Alina Kunitsyna untersucht mit ihren Arbeiten die Beziehung zwischen Hülle und Kern, zwischen der Außen- und der Innenwelt. Ausgangspunkt ihrer Kunst sind philosophische Fragen, die vornehmlich in der Anthropologie und der Beschäftigung mit dem Wesen des Menschen angesiedelt sind. Charakteristisch sind ihre akribische Malweise und realistisch dargestellten Sujets, die die Grenzen zwischen Malerei und Dreidimensionalität aufzuheben scheinen. Übergeordnetes Ziel der Künstlerin ist herauszufinden, was unter dem oberflächlichen Erscheinungsbild liegt. Kunitsyna versucht das Unsichtbare sichtbar zu machen, um schließlich auf eine Realität hinter der Realität zu deuten.

Sehnsucht sehe ich als eine Energie und Kraft, die etwas sehr stark nach vorne treiben kann, also uns sozusagen wohin bringen kann.
Alina Kunitsyna

Galerie öffnen
Video ansehen artist

Bernd Oppl

Im Mittelpunkt von Bernd Oppls künstlerischem Werk stehen die Wahrnehmung von Raum sowie die Veränderung der Wahrnehmung durch die mediale Wiedergabe. Seine Videoskulpturen, Raummodelle, Fotografien und Videoprojektionen zeigen leere Räume, die immer wieder Referenzen aus der Filmgeschichte sowie kinematografische Methoden vorführen. Durch die mediale Übersetzung von analogen Architekturmodellen verliert der Betrachter hinsichtlich ihrer Größe, Bewegung und Stimmung den Bezug zur Realität. Oppl macht dadurch deutlich, wie sehr unsere Sehgewohnheiten durch die Medien manipuliert und neu definiert werden.

Das Thema, das sich in den Arbeiten durchzieht, ist natürlich die Auseinandersetzung mit Architektur. Wie Film oder Medien, auch Architektur verändern, oder die Wahrnehmung auf Architektur.
Bernd Oppl

Galerie öffnen
Video ansehen artist

Birgit Graschopf

Der Mensch in der modernen Gesellschaft stellt ein zentrales Thema der künstlerischen Arbeit von Birgit Graschopf dar. Die Künstlerin kombiniert oft verschiedene Medien wie Fotografie, Zeichnung, Performance oder Rauminstallation, um Gesellschaftsstrukturen zu analysieren und das Individuum mit all seinen Zwängen und Bindungen darzustellen. Die dargestellten Figuren wirken oft unbeholfen und verwickeln sich in ihre Umgebung. Graschopf spielt damit auf unsere gebundene Existenz innerhalb gesellschaftlicher Normen und Konventionen an.

Es ist mir dabei wichtig, dass die Fotografie nicht nur zeigt, wo sie entstanden ist, sondern auch, dass sie mit dem Umfeld oder dem Trägermaterial verhaftet ist. Das kommt sehr schön in Form der Wandbelichtung zum Ausdruck. So wird jeder Kratzer und jede Unebenheit Teil des Bildes.
Birgit Graschopf

Galerie öffnen
Video ansehen artist

Markus Hanakam / Roswitha Schuller

Markus Hanakam und Roswitha Schuller arbeiten hauptsächlich im Feld von Video, interaktiven Computerspielen und Zeichnung, wobei sie sich häufig diverser Aspekte der Populär- und Konsumkultur bedienen. Hauptakteure ihrer Arbeiten sind oft Objekte, die durch die Zuordnung von Eigenschaften und Funktionen zu emotional besetzten Charakteren werden. Es handelt sich dabei um reale Objekte, meist industriell gefertigte Kunststoffteile, die das Künstlerduo im Laufe der Zeit angesammelt hat und für ihre Arbeiten in immer wieder neuen Konstellationen inszeniert.

Die Videoinstallation „Cosmic Cathedral“ besteht aus über 130 einzelnen Sequenzen, die aber immer in einer neuen Reihenfolge durch einen Zufallsgenerator gezeigt werden.
Markus Hanakam

Galerie öffnen
Video ansehen artist

Philipp Schweiger

Philipp Schweiger thematisiert in seiner künstlerischen Arbeit Sujets aus dem Alltag, vertraute Orte oder Erlebnisse aus der Vergangenheit. Banale Gegenstände finden genauso Platz wie persönliche Erinnerungen oder Ereignisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Die Gegenständlichkeit in Schweigers Bildern wird durch die Malweise des Künstlers gleichzeitig wieder reduziert. Mit minimalem Materialaufwand trägt Schweiger dünne Farbschichten auf die Leinwand auf. Feine Übergänge, Verschleierungen und Übermalungen lösen den Realismus auf und schaffen einen bestimmten Grad an Abstraktion. Durch Unschärfe und gleißende Lichteinfälle wirken seine Bilder wie verblasste Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein.

Die Themen für meine Arbeit ziehe ich aus meinem unmittelbaren Umfeld, aus dem täglichen Leben. Was mich beschäftigt ist, diesem Banalen mit den Mitteln der Malerei etwas Besonderes zu entlocken und es quasi ins richtige Licht zu rücken.
Philipp Schweiger

Galerie öffnen

Über Kapsch

Der Tradition verbunden – dem Neuen verpflichtet

Kapsch unterstützt – in Anerkennung der soziokulturellen Bedeutung von Kunst und Kultur und im Bewusstsein der gesellschaftspolitischen Verantwortung des Unternehmens – zeitgenössische Kunst. Mit der Gruppenausstellung im Nationalzentrum für moderne Kunst in Minsk, führt Kapsch eine langjährige Tradition der Kunstförderung des Unternehmens weiter. Unter der Marke “Changing Views” ist Kapsch seit über 20 Jahren engagiert um ausgewählten jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne für ihre Arbeiten zu bieten.

kapsch

Die Kapsch Group

Ein weltweit erfolgreiches Technologieunternehmen

Kapsch zählt zu den erfolgreichsten Technologieunternehmen Österreichs mit globaler Bedeutung in den Zukunftsmärkten Intelligent Transportation Systems (ITS), Railway und Carrier Telecommunications Solutions sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Zur Kapsch Group zählen die drei Schlüsselgesellschaften Kapsch TrafficCom, Kapsch CarrierCom, beide mit Niederlassung in Minsk, Belarus und Kapsch BusinessCom. Als Familienunternehmen mit Sitz in Wien steht Kapsch seit mehr als 100 Jahren für die konsequente Entwicklung und Implementierung neuer Technologien zur verantwortungsbewussten Gestaltung einer mobilen und vernetzten Welt. Die Unternehmen der Kapsch Group beschäftigen in ihren weltweiten Niederlassungen und Repräsentanzen mehr als 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mehr über Kapsch TrafficCom in Belarus
Mehr über Kapsch CarrierCom in Belarus
www.kapsch.net
logo

Über die Österreichische Kultursaison Belarus 2016/17

Die Österreichische Kultursaison Belarus 2016/17 bietet Kunstschaffenden aus Österreich eine Plattform, um ihre Werke einem belarussischen Publikum vorzustellen. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative durch die Österreichische Botschaft Minsk und durch das Österreichische Kulturform Moskau.

Im Verlauf eines Jahres zeigt die Österreichische Kultursaison Belarus 2016/17 einen umfassenden Querschnitt österreichischer Kulturvielfalt und unterstreicht damit die Wahrnehmung Österreichs als Kulturnation. Auch der spezifische und unverwechselbare Charakter traditioneller und - in immer stärkerem Maße - zeitgenössischer österreichischer Kunst wird dabei unter Beweis gestellt.

Als Partner im Segment “Contemporary Art” präsentiert die Kapsch Group die Arbeiten sieben junger österreichischer Künstlerinnen und Künstler.

Neben Ausstellungen zeitgenössischer Kunst umfasst die Österreichische Kultursaison Belarus 2016/17 auch klassische Musik im Rahmen der Eröffnungs- und Schlusskonzerte, ein österreichisches Filmfestival sowie österreichische Gegenwartsliteratur.

Österreichische Botschaft Minsk
Österreichische Kultursaison Belarus 2016/17
Logo

Über das Nationalzentrum für moderne Kunst

Das Nationalzentrum für moderne Kunst ist die erste und größte staatliche Insitution in Belarus, die sich ausschließlich auf Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts konzentriert. Seit seiner Eröffnung hat sich das Nationalzentrum stark weiterentwickelt und hohe öffentliche und künstlerische Anerkennung erreicht. Heute ist das Nationalzentrum eine dynamische Insitution, die eine wichtige Rolle in der belarussischen Kunstszene spielt. Nationalzentrum für moderne Kunst

Kontakt

Haben Sie Fragen zu den Künstlern, zu Kapsch oder zur Österreichischen Kultursaison Belarus?


CAPTCHA Image